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Veranstaltungsreihe

Zweimal jährlich veranstaltet das Bremer Verbundprojekt Beruf und Familie einen Jour Fixe. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltungsreihe steht die Vernetzung und Information von Unternehmensvertretern und -vertreterinnen. Wenn Sie Interesse an einer Einladung oder Fragen zu dieser Veranstaltungsreihe haben, sprechen Sie uns bitte an oder senden Sie eine E-Mail an: info@berufundfamilie-bremen.de



20. Jour Fixe: Familienfreundlichkeit und demografischer Wandel: Herausforderung und Chance!

Zum 20. Mal fand am 16.9.2010 von 8.30-11.30 Uhr der Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts in den Räumen von Kraft Foods Deutschland statt. Frau Nicola Oppermann (Manager Corporate & Government Affairs) begrüßte die Teilnehmenden und informierte über die familienfreundlichen Maßnahmen bei Kraft Foods. Im internationalen Vergleich sind überdurchschnittliche viele Frauen in Führungspositionen bei Kraft Foods beschäftigt, was die Unternehmenskultur positiv geprägt hat. Frau Oppermann betonte, dass nicht zuletzt mit der Optimierung von Teilzeit und Teleheimarbeitsplätzen sowie der früheren Wiedereingliederung von Elternzeitler/innen der Standort Bremen gegenüber anderen attraktiven Städten deutlich gestärkt wird.

Im regen Austausch wurden im Folgenden individuelle Belange bezüglich familienfreundlicher Angebote der Firmen im Plenum besprochen, so dass die Möglichkeit bestand, Anregungen und Tipps von erfahrenen Unternehmen zu erhalten und sich zu vernetzen.

Die Referentin Frau Flüter-Hoffmann, Projektleiterin „Betriebliche Personalpolitik“ im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, sprach anschließend über Familienfreundlichkeit und demografischen Wandel, die beide sinnvoll in ein innovatives Gesamtkonzept für eine lebensphasenorientierte Personalpolitik zusammengeführt werden können. Sie schärfte den Blick dafür, dass mit dem demografischen Wandel in der Gesellschaft eine Alterung der Belegschaften und eine Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials einhergehen wird. Im Zusammenspiel mit unbesetzt bleibenden Ausbildungsstellen wird dies einen absehbaren Fachkräftemangel zur Folge haben.

Daher sollten die Unternehmen schnellstmöglich alternsgerechte Rahmenbedingungen für den gesamten Lebenszyklus schaffen, aber auch die Wünsche der Arbeitnehmer für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Blick behalten, damit Beschäftigte bei ihnen motiviert und produktiv das Rentenalter erreichen. Damit wird auf eine Personalpolitik gezielt, die sich an allen Lebensphasen der Arbeitnehmer/innen orientiert. Das beginnt bereits bei der Berufswahl, geht über den Einstieg in das Berufsleben, die Laufbahn innerhalb einer Organisation bis hin zum vorbereiteten Ausscheiden in den Ruhestand. In allen Phasen sollten sich familienbewusste (wie z.B. Arbeitszeit- und Organisation, Wiedereinstiegsförderung, Unterstützung bei der Kinderbetreuung, etc.) als auch demografiebezogene Angebote (wie z.B. betriebliches Gesundheitsmanagement, Weiterbildung/Wissensmanagement, Ergonomie etc.) sinnvoll ergänzen.

Regen Austausch der Teilnehmer gab es über das Thema Personalentwicklung und Laufbahngestaltung, die neben der üblichen vertikalen Karriere auch eine respektable horizontale (z.B. Weiterbildung zum Spezialisten mit wenig Führungsverantwortung) sowie eine Bogenkarriere (weniger Verantwortung und Lohn im Alter ohne ‚Gesichtsverlust’) bedeuten kann.

Zum Abschluss bildete das Bremer Verbundprojekt Beruf und Familie mit diesem thematischen Ansatz einen Auftakt für ihren zukünftig erweiterten Beratungsansatz im Sinne einer lebensphasenorientierten Personalpolitik. Neben dem Schwerpunktthema ‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie’ werden zukünftig auch alle Aspekte des ‚Demografischen Wandels’ und der damit zusammenhängenden Herausforderungen im Betrieb in den Blick genommen.

Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier:
Frau Oppermann, Kraft Foods Deutschland PDF (650 KB)
Frau Flüter-Hoffmann, Institut der deutschen Wirtschaft Köln PDF (2,7 MB)

20. Jour Fixe: Familienfreundlichkeit und demografischer Wandel: Herausforderung und Chance!

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19. Jour Fixe: ‚Gelebte Unternehmenskultur’ im Sinne einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Zum 19. Mal fand am 19.5.2010 von 9-12 Uhr der Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts in den Räumen der Sparkasse Bremen AG statt. Dr. Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bremen AG begrüßte die 70 Teilnehmer und zeigte sich erfreut, dass nicht nur die Zahl der Veranstaltungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie stetig zunimmt, sondern auch die Zahl der männlichen Teilnehmer. Er betonte, dass ein Anfangsimpuls nicht ausreicht, um das Thema zu implementieren, sondern dass unternehmerische Beständigkeit gefragt ist.

Auf dem Jour Fixe, der unter dem Motto „Gelebte Unternehmenskultur“ stand, spielte die Rolle der Führungskräfte eine großen Rolle. Herr Lüllmann zeigte die verschiedenen familienfreundlichen Maßnahmen der Sparkasse Bremen AG auf und lobte das Teilzeitangebot als ein Erfolgsmodell. Er wies darauf hin, dass die Sensibilisierung der obersten Führungsgruppe elementar wichtig ist, um eine familienbewusste Unternehmenskultur zu etablieren. Für die Führungskraft der Zukunft ist neben der Leistung insbesondere eine hohe Sozialkompetenz erforderlich, um sich in die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen hineinversetzen zu können.

Frau Ute Lysk von blv consult sieht die Schlüsselrolle einer familienfreundlichen Unternehmenskultur ebenfalls bei den Führungskräften, denn sie prägen das Unternehmen. In ihrem Vortrag betonte sie, dass „ein Unternehmen nur allein mit Geld nicht funktioniert“ und unterstrich, dass man für ein Umdenken sowohl die Köpfe als auch die Herzen der ManagerInnen erreichen muss. Sie schaffen die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit und für eine flexible, aber verlässliche Arbeitsplanung, die für MitarbeiterInnen mit Familie wichtig ist.

Frau Purnhagen vom Bremer Verbundprojekt berichtete kurz über die Ergebnisse der Kundenbefragung aus dem letzten Jahr und die positive Resonanz auf die Arbeit des Projekts. Herr Cecchia von der Handelskammer Bremen appellierte infolgedessen an die TeilnehmerInnen, die Ergebnisse des Verbundprojekts nach außen zu tragen, um die in Anspruch genommenen Leistungen zu würdigen und einem weiteren Bestehen des Verbundprojekts „Rückenwind“ für die Zukunft zu bieten.

Ein reger Austausch der TeilnehmerInnen fand in den dafür vorgesehenen Diskussionsrunden statt, dabei wurde häufig angesprochen, dass Familienfreundlichkeit eine stetige und strukturierte Arbeit am Thema erfordert. Wie auch bei den letzten Jour Fixes brachten die Anwesenden dazu ihre Beispiele aus der alltäglichen Praxis ein und sensibilisierten so für die vielfältigen Inhalte und Probleme familienfreundlicher Maßnahmen. Gleichzeitig bot der Erfahrungsaustausch den TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und die Möglichkeit unternehmensübergreifende Angebote ins Leben zu rufen.

Die einzelnen Präsentationen der Veranstaltung finden Sie hier:
Hr. Lüllmann, Sparkasse Bremen
Fr. Lysk, blv consult
Fr. Purnhagen, Bremer Verbundprojekt Beruf und Familie

Fotogalerie 19. Jour Fixe: ‚Gelebte Unternehmenskultur’

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18. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie

Der 18. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie fand am 17. August 2009 statt. Gastgeber dieses Jour Fixes war der Magistrat der Stadt Bremerhaven. Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz eröffnete den Jour Fixe mit einem Überblick über die Angebote für die Beschäftigten des Magistrats im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Erkenntnis, „dass selbst für einen körperorientierten Amateurfußballer wie ihn, eine Stipvisite bei der Kinderferienbetreuung des Magistrats eine anspruchsvolle Aufgabe gewesen sei“.

69 Teilnehmer/innen informierten sich auf dem 18. Jour Fixe im Technologiezentrum t.i.m.e.Port II über die Chancen und Vorgehensweisen einer bedarfsgerechten Mitarbeiter/innenbefragung zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Patrick Frede (inneto) und Heiko Sulimma (Dads Organisationsberatung) stellten theoretische Grundlagen, praktische Umsetzungsmöglichkeiten und typischen Fallstricke einer betrieblichen Bedarfserhebung dar.

Auch auf diesem Treffen nutzten die Teilnehmer/innen unter der Moderation von Ulrike Hauffe die Gelegenheit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Brennende Themen waren die Beteiligung von Führungskräften, die Glaubwürdigkeit von betrieblicher Familienpolitik in Zeiten der Krise und Entscheidung für oder gegen eine Re-Auditierung.

Die Präsentation von Herrn Frede und Herrn Sulimma finden Sie hier.

Auf vielfachem Wunsch, stellen wir unter den folgenden Links gelungene Fragebögen zur Bedarfserhebung als Beispiele vor.

Bedarfserhebung zur betrieblichen Kinderbetreuung des Klinikum Links der Weser.

Fragebogen für Ferien- und Notfallbetreuung des Klinikum Nürnberg.

Bedarfsanalyse zur betrieblichen Kinderbetreuung der "Region Hannover".


Bilder vom 18. Jour Fixe 17. August 2009


17. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie - Ergebnisse

Der 17. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie fand am 13. Februar 2009 mit 84 Teilnehmer/innen statt. Gastgeber war zu diesem Treffen Radio Bremen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem Thema ‚Kleiner Einsatz – großer Gewinn’ - kostengünstige Maßnahmen und Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unter den folgenden Links können Sie die Präsentationen herunterladen.

Die aktuellen Entwicklungen des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie können Sie hier herunterladen.

Der Vortrag von C. Upmeier (Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie) "Kostengünstige Maßnahmen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – kleiner Einsatz, großer Nutzen" finden Sie hier.

Entwürfe für die viel diskutierten Väterbriefe der Firma Datev finden sie einmal für werdende Väter sowie für Väter.


Fotos vom 17. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie

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Präsentationen des 16. Jour Fixes des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie

Nach der Einladung des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie und der Handelskammer Bremen kamen 88 Gäste zum 16. Jour Fixe in die Handelskammer am 2. Juli 2008 von 9-12 Uhr. Im Folgenden können Sie sich herunterladen:

Übersichtsfolie, welche Inhalte das Bremer Verbundprojekt Beruf und Familie in den kommenden zweieinhalb Jahren verfolgt. Zukunft

Impulsreferat von den Mitarbeiterinnen des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie Frau Fehre und Frau Brinkmann zu Elterngeld und Wiedereinstiegsmanagement Elterngeld und Wiedereinstiegsmanagement

Impulsreferat von Frau Krumbholz, Geschäftsführerin von Pflegekinder in Bremen, zu Möglichkeiten von Unternehmen bei der Kindertagespflege Kindertagespflege

Nachtrag: Pflegekinder in Bremen hat nach dem Jour Fixe Informationen zu steuerliche Vergünstigungen von Unternehmen für Kinderbetreuungskosten zur Verfügung gestellt.

Fotos vom 16. Jour Fixe des Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie


15. Jour Fixe - Arbeitszeiten

Im Rahmen des 15. Jour Fixe des Bremer Verbundprojektes Beruf und Familie stand das Thema Arbeitszeitgestaltung im Mittelpunkt.

Das Inputreferat hielt Prof. Dr. Helmut Spitzley, anschließend setzen sich die Anwesenden in Arbeitsgruppen gezielt mit einzelnen Modellen der Arbeitszeitgestaltung auf betrieblicher Ebene auseinander.

Die Präsentation von Prof. Dr. Helmut Spitzley finden Sie hier:

Präsentation Prof. Dr. H. Spitzley 26.2.2008 (PDF-Datei, 740kB)

Ergänzende Studien finden Sie hier:

Bedeutung von Familienfreundlichkeit bei der Wahl des Arbeitgebers (PDF-Datei, 281kB)
Relevanz einer besseren Vereinbarkeit bei der Arbeitgeberwahlt von Männern (PDF-Datei, 281kB)
Bedeutung familienfreundlicher Angebote bei der Arbeitgeberwahl (PDF-Datei, 281kB)

Die ersten Ergebnisse aus den Workshops finden Sie hier:

Teilzeit (PDF-Datei, 72kB)
Arbeitszeitkonten (PDF-Datei, 15kB)


Letzte Aktualisierung - Dienstag, 28. September 2010 - 15:03 Uhr