Mit gutem Beispiel voranAm 12. Mai gestaltete das Bremer Verbundprojekt für Beruf und Familie unter Leitung des Bremer Bündnisses für Familie und in Kooperation mit dem Erfolgsfaktor Familie eine Straßenbahnfahrt der anderen Art. Vorreiter unter den Bremer Unternehmen stellten sich und ihre bereits umgesetzten Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit vor. Neben dem Konsens über die tragende Rolle, welche Familienfreundlichkeit im Selbstbild eines modernen Unternehmens spielt, fand ein reger Austausch von Ideen statt.
Die BSAG unterstrich diesen Anspruch mit einem Betriebskindergarten, der mit Astrium GmbH und Airbus geführt wird. Die Barmer GEK berichtetet über vielfältige Angebote wie beispielsweise einen Wäscheservice und unternehmensübergreifende Kinderferienbetreuung, die Sparkasse Bremen AG sprach über ein Familienzimmer und Männer in Elternzeit und die Universität Bremen über vielfältige Unterstützungsangebote, die auf einem Internet Portal gebündelt sind.
Bildergalerie zur Straßenbahnsonderfahrt am 12. Mai 2010
„Beruf und Familie“ als neue Marke für den Standort Bremen
Das Land Bremen hat sich in den letzten Jahren als Ort einer familienbewussten Arbeits- und Personalpolitik bundesweit profilieren können. Um das Erreichte weiter voran zu treiben, initiiert das Bremer Verbundprojekt Beruf und Familie gemeinsam mit der Handelskammer Bremen, der Handwerkskammer Bremen und der IHK Bremerhaven, mit dem ersten Führungskräftezirkel ein gänzlich neues Format gemeinsamen Wirkens zwischen Wirtschaft und Politik.
Begrüßt wurden die Gäste am 9. März 2010 in der Handelskammer Bremen neben dem Vizepräses der Handelskammer Bremen, Frau Janina Marahrens-Hashagen, auch vom Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner. Senator Günthner befürwortet die Bestrebungen des aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Bremer Verbundprojekts Beruf und Familie. Er betonte, „dass diese Impulsveranstaltung den Auftakt für einen ausgewählten Zirkel engagierter und motivierter Führungskräfte bildet, die das Land Bremen bei der Aufgabe unterstützen wollen, das familienfreundlichste Bundesland zu werden. Wir brauchen das gemeinsame Engagement, um eine neue Marke zu etablieren: Familienfreundlichkeit ist Standortpolitik!“
Sabine Szabó, vom Bundesministerium ernannte Botschafterin des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ für das Land Bremen und Geschäftsführerin von moskito Kommunikation und Design, stellte gute Praxisbeispiele aus ihrem Unternehmen dar und wies eindrücklich darauf hin, dass oftmals viele kleine Schritte zum Erfolg führen. Und: Kommunikation über erfolgreiche Vereinbarkeitsangebote ist wesentlich, ganz nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber.“
Heinz Block, Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen GmbH stellte in einem engagierten Impulsvortrag die Entwicklung familienfreundlicher Personalpolitik der swb Vertrieb Bremen GmbH dar und wies auf die Ausweitung der Maßnahmen auf den gesamten Konzern aufgrund der positiven Erfahrungen hin. Eindrücklich berichtete Heinz Block über die herausragende Rolle der Führungskräfte und betont: “Man muss das Thema zur Chefsache machen!“
Moderiert von der Frauenbeauftragten des Landes Bremen, Ulrike Hauffe, tauschten sich in vertraulicher aber trotzdem sehr offener Runde die Führungsspitzen aus Bremer und Bremerhavener Unternehmen über die Möglichkeiten und den Nutzen einer familienfreundlichen Personalpolitik sowie über die Platzierung einer neuen Marke „Vereinbarkeit Beruf und Familie für das Land Bremen“ aus. Man war sich einig, dass damit zukünftig sowohl seitens der Wirtschaft und der Politik Stellung zu diesem aktuellen und wichtigen Thema bezogen als auch ein wesentlicher Beitrag für eine verbesserte Wahrnehmung als familienfreundlicher Standort geleistet werden kann.
Weiterführende Informationen zur Veranstaltung am 09. März 2010 bekommen Sie bei unseren MitarbeiterInnen. Sprechen Sie uns an!
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